Ich bin fest davon überzeugt: Wir sind alle auf dieser Welt aus einem Grund. Finde ihn heraus und dann leg einfach los! Wir selbst haben den Kompass unseres Lebens in der Hand – jeden Tag aufs Neue. Alles ist bereits in dir. Manchmal musst du nur deine über die Jahre gewachsene „Staubschicht“ freilegen, um zu deinem wahren Kern vorzudringen.

Aber wie findest du zu diesem Kern? Ganz einfach: Back to the roots!

Woher ich komme

Ich wurde in Magdeburg geboren und wuchs im Osten Deutschlands – in einem kleinen Dorf – auf. 1989 kam dann die Wende und es veränderte sich für mich und meine Familie vieles. Es gab auf einmal alles in Hülle und Fülle und vor allem gab es: Freiheit. Mit meinen Eltern und meinem älteren Bruder bin ich in meinem beschaulichen Dorf in einem Haus aufgewachsen und tollte als Kind viel im Dreck und auf den Elbwiesen herum. Ich erlebte kindliche Sorglosigkeit, Freiheit und Unbeschwertheit als Dorfkind, verhielt mich in jungen Jahren auch eher wie ein Junge und wollte immer schon die Welt entdecken und sie verstehen.

Die Schule war für mich nie ein großes Problem. Ich war strebsam, eine gute Schülerin und mochte es, meine Freunde zu treffen und mit meinen Freundinnen stundenlang zu quatschen. Ich war ein angepasstes, aber auch sehr ruhiges und zurückhaltendes Mädchen. Ich merkte früh, dass ich ein sehr sensibles Kind bin und viele Menschen „meine Welt“ nicht verstehen konnten, in die ich mich manchmal hineinträumte. Viele waren anders als ich. Ich fühlte mich da manchmal etwas verloren mit meinen Gedanken und dachte, nur ich denke solche Dinge. In der Pubertät haben meine Gefühlswelten mich so manches Mal einfach überrollt und ich war überfordert davon.

Mit Regeln geht sie flexibel um.

Das war mein Motto. Ich liebte es, selbstbestimmt zu sein und mich nicht immer an die Regeln zu halten: was ich nicht wollte, habe ich einfach nicht gemacht. Früh wurde ich selbstständig und machte „mein Ding“. Ich war ein „unkompliziertes Kind“ sagte meine Mama mal und sie ließ mich laufen, weil sie wusste, dass ich das schon irgendwie mache und auch keinen allzu großen Unsinn baute. Sie schenkte mir Freiheit und ich liebte es.

Als Kind verbrachte ich viel Zeit bei meiner lieben Oma am Ofen mit meinen Kuscheltieren. Ich liebte es zu malen, kreativ zu sein, draußen zu sein, vor mich hin zu träumen, mich in Geschichten zu verlieren, mir vorlesen zu lassen und konnte mich stundenlang selbst beschäftigen. Als Kind war ich neugierig wie ein Entdecker, war mutig und liebte es mich zu bewegen und auszupowern. Wasser hatte für mich immer eine anziehende Kraft und war mein Element.

Die großen Fragen des Lebens

Als ich älter wurde, begann die Reise des Lebens. Ich machte Erfahrungen mit meiner ersten großen Liebe und danach weitere intensive Erfahrungen in Beziehungen, mit schmerzhaften Trennungen und erfuhr menschliche Verluste durch Tod und Verlassen werden. Ich entwickelte immer mehr Interesse an den Themen des Lebens und den großen Fragen:

  • Warum sind Menschen wie sie sind?
  • Warum tun sie etwas oder auch nicht?
  • Warum tun sich Menschen weh?
  • Warum verlassen Menschen andere Menschen?
  • Was ist wichtig im Leben?
  • Wer bin ich?
  • Wer will ich sein?
  • Was will ich vom Leben?

Vom schüchternen Dorfmädchen zur Powerlady

Mit 19 Jahren zog ich von meinem „kleinen Dorf“ nach Bremen „in die große Stadt“ und musste mich erstmal an die neuen Umstände und die ganz andere Mentalität „des Westens“ gewöhnen. Ich war dann allein und musste mir mein ganzes soziales Leben neu aufbauen – und das damals noch mit ordentlichem Ost-Dialekt. In Hamburg studierte ich dual und entdeckte die Großstadtwelt immer mehr und liebte es. Ich wuchs aus dem Dorfleben langsam heraus, begann „die Stadt“ zu lieben und die Möglichkeiten, die sich mir boten.

Ich begann meine berufliche Reise mit Berg- und Talfahrten und vielen nachhaltigen schönen, aber auch einschneidenden Ereignissen, Jobwechseln und Unternehmenswechseln. Ich arbeitete immer gern in meinem Job im Marketing und merkte, diese kreative Welt, in der kein Tag wie der andere war, gefiel mir. In meinem ersten Job nach der Ausbildung war ich viel innerhalb und außerhalb Europas unterwegs und schnupperte internationale Luft.

Ein beruflicher Mentor damals führte mich in diese Welt ein, brachte mir bei, wie ich mit unterschiedlichen Kulturen umgehe und ich begann zu begreifen, dass die Welt doch ganz schön groß ist und viel zu bieten hat. Nach 7 Jahren verabschiedete ich mich dort und begann ein Jahr in Australien herum zu reisen mit dem Rucksack. Ein Ausnahmejahr, dass mich verändert und mich wachsen lassen hat.

Nach den Sternen greifen wurde mein Credo

Durch die unterschiedlichsten Bereiche, die ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland beruflich kennen lernte – über verschiedenste Branchen und Tätigkeitebereiche hinweg – habe ich immer wieder tolle Menschen kennen gelernt, die mich bis heute begleiteten und von denen und mit denen ich viel gelernt habe. Ich baute ein Netzwerk an Kontakten auf und kam immer mehr aus mir heraus: aus dem kleinen schüchternen Dorfmädchen, wurde eine selbstbewusste, starke Frau mit Rückgrat, Profil und einer starken Persönlichkeit, die für das einstand, was sie wollte und immer nach den Sternen griff. Manchmal war das hinderlich den „Don Quijote“ zu machen, aber es entwickelte so meine innere Stärke, viel Biss und Zielstrebigkeit. Meine individuellen Reiseaktivitäten – manchmal auch allein – entwickelten in mir die Überzeugung:

Egal welches Problem es gibt, es gibt immer eine Lösung und einen Weg aus einer Situation zu kommen. Der Schlüssel dazu bist du selbst.

Life is a Rollercoaster

Mein Leben bis heute war gefühlt eine echte Achterbahn: himmelhoch jauchzent – zu Tode betrübt. Ich hatte mir immer gewünscht, dass es gradliniger ist und „alles in Balance“ ist. So – wie bei allen anderen eben, wie ich immer meinte. „Kann nicht einmal was normal laufen?“, dachte ich manchmal. „Warum bin ich denn so anders?“

Heute denke ich: „Hey das war genau richtig so.“ und vermutlich hätte mich das komplett gelangweilt so ein „Durchschnittsleben“ zu führen. Ich habe irgendwie immer die Herausforderung gesucht und mir selbst die Messlatte oft extrem hoch gesetzt. Manchmal sogar bis zur völligen Erschöpfung. Heute bin ich glücklicherweise wesentlich achtsamer mit mir und haushalte besser mit meinen Energien. Das war allerdings ein schmerzhafter Lernprozess.

Ich habe so viel gelernt und das Leben hat mir scheinbar immer wieder die gleiche Aufgabe gestellt, bis ich sie gelöst hatte. Dieses turbulente Leben mit seinen „ups & downs“ hat eben auch dazu geführt, dass ich vieles erfahren habe, was andere Menschen „in ihrer Komfortzone“ vielleicht so nicht erleben durften. Dafür bin ich unglaublich dankbar.

Ich habe vieles ausprobiert und immer wieder neue Facetten an mir entdeckt. Manches klappte gut, an anderen Dingen bin ich kläglich gescheitert. Ich hatte aber immer diese innere Motivation, es zumindest auszuprobieren. Vorher konnte ich es ja nicht wissen.

Ich habe die Fähigkeit entwickelt, immer wieder aufzustehen nach dem Fall. Ich kann mich gut und emphatisch in Menschen und Situationen hineindenken – und manches dadurch mit Abstand aus anderen Perspektiven betrachten. So kam ich oft auf interessante Fragen oder Lösungsansätze für mich selbst und auch andere, die weiterhalfen.

Die extra Meile hat sich gelohnt

Mein Umweg, meine „extra Meile“, die ich genommen hatte, hat mich dazu gebracht, für andere Menschen eine Säule zu sein. Durch ein eigenes Coaching habe ich gelernt, in meine volle Schöpferkraft zu kommen, alte Glaubenssätze aufzulösen, mich nicht mehr selbst zu begrenzen und groß zu denken. Danach veränderte sich alles.

Mein Warum

Ich glaube, wir alle sind auf dieser Welt aus einem Grund. Mich hat bei dem Sinn des Lebens, bei „meinem Warum“ das Buch „The big five for live“ von John Strelecky sehr inspiriert und ich habe es deshalb auch schon oft verschenkt.

Buch Five for Life

Er beschreibt darin den ZDE (Zweck der Existenz) und unsere „Big Five for Live“. Also eben genau das, was wirklich zählt im Leben und wie wir unsere persönlichen Lebensziele mit den „Big Five for Life“ in Einklang bringen.

Mein ZDE

Ich möchte Menschen inspirieren mehr an sich zu glauben, zu heilen und in ihre innere Stärke zu kommen, sich weiterzuentwickeln und über sich hinaus zu wachsen. Ich möchte damit Liebe, Leichtigkeit und Freude in die Welt bringen. Ich möchte Spuren hinterlassen.

Meine „Big Five for Life“

Meine big 5 five for life
  • Die Welt bereisen
    Eine Leidenschaft von mir ist das Reisen. Diese Passion hat mich dazu gebracht hat, meinen Horizont zu erweitern und meine Komfortzone zu verlassen, über Grenzen zu gehen, Entdeckerin zu sein, allein mit mir selbst sein zu können. Das Reisen um die Welt hat mich immer wieder bereichert, andere Kulturen, Lebensweisen und Denkansätze kennen zu lernen (ich bin süchtig nach Reisen!).
  • Mein Wissen teilen
    Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen mit Menschen teilen, die ihren eigenen Weg gehen wollen und neugierig auf das Leben sind. Ich liebe es, Menschen wachsen zu sehen, sie zu unterstützen oder neue Wege aufzuzeigen. Ich möchte, dass Menschen ihre inneren Energien erkennen und freisetzen, besser miteinander kommunizieren können, wenn sie wissen wie. Lebenslanges Lernen, Neues entdecken und mich stets weiterentwickeln ist dafür die Basis.
  • Inspiration sein
    Für Menschen, die sich vielleicht noch nicht so trauen, vom Leben gebeutelt sind, Ängste oder Unsicherheiten haben oder einfach einen liebevollen Stups in die richtige Richtung brauchen. Ich will Menschen berühren mit meinem Denken, meinem Handeln, meiner Kreativität und meine Art, die Welt zu sehen. Ich bin der festen Überzeugung: Alles ist bereits in uns. Wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Jeden Tag aufs Neue.
  • Bewegen und Verändern
    „Be the change you wish to see in the world“ ist mein Motto. Ich möchte Veränderungen aktiv mitgestalten und etwas Großes aufbauen zusammen mit passionierten Menschen, Kreativen, Neudenkern und Herzensmenschen, die für eine Idee brennen. Und ja: damit die Welt zu einem besseren Ort machen.
  • Liebe als größte Kraft
    Ich möchte Liebe, Leichtigkeit und Freude in diese Welt bringen durch mein Denken und Handeln.

Lange wusste ich gar nicht, was wirklich meine persönlichen Werte sind und habe dann gar nicht mitbekommen, warum ich so oft „ins Straucheln“ geraten bin. Deshalb, weil ich gegen meine inneren Werte gehandelt habe – aus den verschiedensten Gründen heraus.

Wenn du deine persönlichen Werte und dein Warum kennst, wirst du dein Leben nach Ihnen ausrichten und authentisch und frei das Leben führen, was du wirklich willst und was zu dir passt.

Was ist dein ZDE?

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