Wer kennt sie nicht, diese Menschen…

Jene Menschen, die gern mal lästern, alles über die anderen wissen und deren Hobby es ist quasi ist, andere mit ihrer schlechten Laune, Ihren Horrorszenarien und Negativdenken zu verseuchen und sich daran erfreuen. Sie nörgeln permanent, keiner kann es Ihnen recht machen, überhaupt ist alles schlecht und sie sehen ständig nur das halbvolle Glas. Gern überschreiten sie Grenzen, verhalten sich unsozial und sind höchst destruktiv.

Das was Paul über Peter sagt, sagt mehr über Paul aus als über Peter.

Baruch de Spinoza

Geheimnis verraten

Eins ist sicher: du merkst schnell, wenn ein Energievampir in deiner Nähe ist und vielleicht hast du ja auch gerade schon jemandem im Kopf?

Mein kleiner Tipp: halte dich fern von diesen toxischen Menschen. Denn sie wollen einfach genauso sein und je mehr Nährboden sie für Ihr „Hobby“ bekommen, desto schlimmer wird es in Ihrer Gegenwart. Das toxische Feuer wird entfacht.

Ich habe für dich aber dennoch ein paar Warnsignale zusammengefasst.

Woran erkenne ich toxisches Verhalten?

  1. Toxische Menschen manipulieren gern andere Menschen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen und bedienen sich dabei gern allerlei fieser Tricks.
  2. Toxische Menschen lügen, was das Zeug hält, sie übertreiben und verdrehen Tatsachen. Gern sind Sie dabei auch „das Fähnchen im Wind“. Sie erzählen dir genau das, was du hören willst lieben es, zu lästern – streuen Gerüchte, wo es nur geht.
  3. Toxische Menschen brechen liebend gern Streit vom Zaun. Sie lieben das Drama und ihnen fällt es deutlich schwer ein sachliches, klärendes Gespräch zu führen, weil das Problem damit ja leicht aus der Welt zu schaffen wäre.
  4. Toxische Menschen gehen über Grenzen, werden gern auch mal persönlich und haben ein Talent mit „Kanonen auf Spatzen“ zu schießen.
  5. Toxische Menschen sind oft starr in ihren Meinungen, uneinsichtig und lassen sich nicht belehren. SIE wissen Bescheid! Im Grunde sind Sie nicht daran interessiert, sich in deine Sichtweise hineinzudenken – sie wollen „ihre story erzählen“ und dafür Beifall ernten. Wenn das nicht passiert, werden sie unangenehm.
  6. Ein toxischer Mensch erwartet von dir, dass du voll mit in seine Kerbe haust. Gehst du auf das Spiel nicht ein, wird er gemein oder du wirst Opfer für Lästereien in der Zukunft.
  7. Ein toxischer Mensch setzt gern unlautere Mittel ein. Er erkennt deine Schwachstellen und setzt geschickt seine beeinflussbaren Fähigkeiten ein. Toxische Menschen setzen Ihre Gegenüber gern mal emotional unter Druck oder spielen mit deinem „guten Gewissen“. Nicht vergessen, da es ein Hobby ist – sind sie meist sehr gut darin.
  8. Ein toxischer Mensch nimmt sehr gerne, aber gibt wenig bis gar nichts. Seine Erwartungshaltung gegenüber allem und jeden ist extrem hoch und wird eigentlich nie erfüllt.
  9. Ein toxischer Mensch lügt, bis sich die Balken biegen, um seine Interessen durchzusetzen. Er ist ein Meister im Dichten, lässt elementare Informationen weg, fügt etwas hinzu – kurz zusammengefasst: die menschgewordene Gerüchteküche.
  10. Rücksicht und Gefühle anderer sind für einen toxischen Menschen Fremdwörter: die wichtigste Person ist er selbst. Er gönnt anderen Menschen keinen Erfolg oder Freude. Er ist oft eifersüchtig und missgünstig anderen gegenüber. Wenn er nicht bekommt, was ihm zusteht, soll es bitte auch kein anderer bekommen.

Wie du siehst: ein richtiger Lieblingskollege eben 😉.

Man trifft sie im beruflichen, aber leider auch im privaten Umfeld. Sie vergiften ihr Umfeld mit ihrer schlechten Laune, ihrer permanenten Negativität, verdeckten oder offensiven Aggressivität und man muss aufpassen, dass dies nicht überschwappt.

Es gibt wohl nur wenige Dinge, die gegen toxische Menschen wirklich helfen: Sie meiden oder für sie schlichtweg „uninteressant“ werden. Im Büro, Meeting oder im Unternehmen hast du manchmal keine Chance und musst mit diesen Wesen zwangsweise irgendwie kommunizieren. Also was tun – im Umgang mit toxischen Menschen?

Meine Tipps für Dauernörgler, Schwarzseher & Blutsauger

  • Vermeide Ansteckung und nimm kein toxisches Verhalten an.
    Es liegt auf der Hand, wie du mit solch einer Giftspritze umgehen solltest. Abstand halten. Wenn es nur immer so einfach wäre 😉! Wie ich am eigenen Leibe erfahren habe, ist es nicht einfach, dieses toxische Verhalten völlig an sich abprallen zu lassen. Wir nehmen es persönlich, es ärgert uns oder wir finden auch einen Punkt, mit dem die nette Kollegin oder der nette Kollege vielleicht ja doch recht haben könnte – das Leben ist eben ziemlich hart.Wenn du aber mit dem gleichen toxischen Verhalten reagierst, hast du den „toxischen Dialog“ schon aufgenommen und es wird ein langer Weg, aus der Nummer wieder raus zu kommen. Das toxische Wesen ist dankbar, denn es hat einen Spielgefährten gefunden und geht auf Tuchfühlung. Der Köder hat angebissen.Wenn du merkst, er/sie versucht dich toxisch zu beeinflussen, versuche deine Emotionen im Zaum zu halten so gut es geht. Atme einfach mal lange ein und wieder aus, erde dich und versuche dich emotional zu distanzieren. Wenn es zu viel wird, du genervt bist oder dir Zeit geraubt wird, setze deinem Gegenüber klare Grenzen und sei konsequent dabei.Wenn du es auf die Spitzte treiben willst, mach es wie Tobi Beck im „Bewohner-Umfeld“ und antworte: „Für dieses Gespräch stehe ich nicht zur Verfügung.“ 😉
  • Ignoriere toxische Menschen, die nach Aufmerksamkeit suchen.
    Stell einfach auf Durchzug. Hör nicht hin. Leichter gesagt als getan, aber das Gute ist: es funktioniert hervorragend. Bleibe entspannt und zeige schlichtweg kein Interesse an den „bad stories“. Das toxische Wesen wird schnell erkennen, dass er bei dir nicht so weit kommt und wird die Lust verlieren, dich infizieren zu wollen. Bringt ja nichts, wenn nichts zurückkommt und die toxische Energie nicht auf gleiche Energie stößt. Dumm gelaufen.
  • Versuche nicht, den Energievampir verstehen oder bekehren zu wollen – du wirst scheitern!
    Du denkst dir: Wieso handelt er oder sie so? Was ist, wenn ich ihm verständlich machen könnte, dass das Glas auch manchmal halbvoll sein kann? Vielleicht benötige ich einfach gute Argumente oder kann sie oder ihn vom Gegenteil überzeugen?Sorry to say, aber: VERGISS ES!Toxische Menschen sind NICHT daran interessiert, andere Sichtweisen zu verstehen oder gar ihre eigene ändern zu wollen – zum Wohle des Ganzen. Er will seinen eigenen Film abspielen und dabei am liebsten die Hauptrolle im Drama spielen. Es ist daher leider vergebene Liebesmüh, einen Blutsauger bekehren zu wollen. Schone lieber deine wertvolle Energie und bekenne Flagge, wenn es sein muss, aber lass dich nicht auf Diskussionen ein.
  • Sei mitfühlend und nutze deine emotionale Intelligenz.
    Schwere Kindheit, schlimme Erlebnisse, Enttäuschungen im Leben, fehlende Liebe – es gibt wohl vielerlei Gründe, warum sich jemand toxisch verhält. In Situationen, in denen Menschen dich negativ beeinflussen und dich in ihren dunklen Strudel mit reinziehen wollen, musst du dieses böse Spiel aber nicht mitspielen. Du hast du Wahl, wer du sein willst und wie du denken, fühlen und handeln willst.Trotz aller Herausforderung – sei mitfühlend mit den Menschen, denn letztendlich ist dieses Verhalten leider nicht mehr als eine Reflexion ihrer schmerzlichen Erfahrungen und ihres unaufgeräumten Inneren. Sie versuchen andere in ihren eigenen Strudel mit reinzuziehen, weil sie dann das Gefühl haben, es geht Ihnen besser. Sie bekommen Bestätigung von außen, was Ihnen eine kurzfristige Befriedigung gibt. Und das ist doch das, wonach wir Menschen sooft suchen. Für welchen Preis – entscheidest du jeden Tag neu.

Ich fasse mal zusammen.

Meine 6 wertvollen Tipps im Umgang mit toxischen Kollegen in Kürze:

  • Ignoriere den Energievampir
  • Versuche nicht, es verstehen zu wollen oder gar persönlich zu nehmen
  • Halte inne und atme tief ein und aus
  • Setze deinem Gegenüber klare Grenzen
  • Agiere lieber, anstelle nur zu reagieren
  • und natürlich immer…
inhhale exhale

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